Herrenquartett Vokalzeit
Vier + Klavier

Jan Remmers, Tenor
Joachim Vogt, Tenor
Michael Timm, Bass
Oliver Gawlik, Bass

Philip Mayers / Wolfgang Kühnl / Monika Gröbl, Klavier

Für Vokales sollte immer Zeit sein.
Am 23. Oktober 2001, dem 200. Geburtstag Albert Lortzings, hoben zwei Tenöre und zwei Bässe des Rundfunkchores Berlin
in der Tauf- und Traukapelle des Berliner Doms das Ensemble Vokalzeit aus der Taufe. Die vier professionellen Sänger hegen
eine besondere Vorliebe für die vokale Kammermusik. Die romantischen Meister, Berliner Traditionen und gehaltvolle
Interpretationen von Volksliedern liegen ihnen besonders am Herzen.

Eine weitere Liebe, nämlich die besondere Interpretation von Evergreens, von Chansons und von Titeln im Stile der Comedian
Harmonists führte dazu, dass sich das Herrenquartett mit jedem Text oder Arrangement einen eigenen, oft eigensinnigen Weg zur
Musik bahnt. So entstanden auch die Klassikparodien, mit Text versehene gesungene Instrumentalstücke, ernste und vor allem heitere:

 

 

 

Vokalzeit etablierte sich als genreübergreifender Grenzgänger zwischen E- und U-Musik.

Vokalzeit liebt Kuriosa, erzählt unglaubwürdige oder zumindest zweifelhafte Geschichten, vermittelt auf unorthodoxe Weise kaum
Bekanntes aus dem reichen Fundus der Musik - das Patentamt schwärmt noch heute von der Erfindung der Wäscheklammer, die
Beethoven mit seiner Fünften Sinfonie ermöglichte.

Vokalzeit ist den Dingen des Lebens auf der Spur, besingt große Männer und schöne Frauen, erzählt von handelnden Insekten, geht
Baden und hat nur ein Ziel – mit dem Vortrag der besonderen Art auch besonderen Genuß zu bereiten.

Auf Einladung der Bundespräsidenten Johannes Rau und Horst Köhler war Vokalzeit wiederholt in den Schlössern Bellevue und
Charlottenburg zu Gast. Außerdem konzertieren die vier Herren auf allen Brettern, die im Berliner Raum (und gelegentlich darüber
hinaus) die Welt bedeuten.